TALAS ABENTEUERFOTOS IN DER SÄCHSISCHEN SCHWEIZ
Gepostet am 02.April.2025
Ich glaube, wenn es jemals ein Abenteuer Fotoshooting bei mir gab, das diesen Namen wirklich so RICHTIG verdient hat, dann war es das von Stefanie und ihrer Tala. Denn dieses Abenteuer begann nicht mit einem Sonnenaufgang – sondern mit einem Notruf …
Stefanie kam ungefähr zwei Minuten vor mir am vereinbarten Treffpunkt an und war damit – genau wie ich – sicher gute 15 Minuten zu früh da. Ein Glück, denn während sie gerade ankam, saß ich noch im Auto und dachte plötzlich … irgendwie … fährt sich das komisch. Da ist gar kein Zug mehr drauf.
Ich bog in einen Kreisverkehr ein und als ich ihn gerade wieder verließ, ging das Auto aus. Einfach aus. Nichts tat sich mehr.
Verdammte Axt!
Mit dem Auto war ich zwar nicht mehr weit vom Treffpunkt in der Sächsischen Schweiz entfernt, aber zu Fuß die Berge hinauf? Da wäre ich hundertprozentig zu spät gekommen – Sonnenaufgang ade. Also rief ich Stefanie direkt an:
„Bist du schon da?“
„Ja, gerade angekommen. Warum?“
„Mein Auto fährt nicht mehr!“
Ich kann dir sagen … es gibt wohl kaum etwas Unangenehmeres, als wenn die Fotografin einen Notruf bei ihrer Kundin absetzen muss – peinlich! Aber Stefanie, schon voll im abenteuerlichen Spirit des Fotoshoots, kam sofort zu mir gefahren. Gemeinsam verbrachten wir erst einmal gute zehn Minuten damit, mein Auto von der Straße zu schieben und in eine etwas entfernte Parklücke zu bugsieren. Dabei stellten wir fest: Rückwärts einschieben ist deutlich schwerer als rückwärts einparken. ;)
Im Nachhinein ärgere ich mich ja ein bisschen, dass ich kein Foto davon gemacht habe – jeder, der vorbeigefahren ist, dachte vermutlich, ein Kleinkind hätte dieses Auto geparkt. Aber immerhin: Es stand nicht mehr im Weg und die Straße war wieder frei für den morgendlichen Berufsverkehr.
Also schnappte ich mir meinen Kram, stieg zu Stefanie ins Auto und wir fuhren zurück zum Treffpunkt. Von dort ging es im absoluten Eiltempo hinauf auf den Gipfel. Zu sagen, dass es knapp war, wäre eine Untertreibung – als wir oben ankamen, schob sich die Sonne gerade über den Horizont. Stefanie und Tala konnten den Sonnenaufgang in der Sächsischen Schweiz gerade noch so, aber mehr als verdient, genießen. Und ich? Ich war einfach nur mega happy darüber, das wir es noch rechtzeitig geschafft hatten und ich die beiden in diesen wundervollen Momenten einfangen konnte!
Und damit war dieses Abenteuer im Elbsandstein natürlich noch lange nicht vorbei.
Nachdem die Sonne bereits höher stand, wanderten wir weiter zu einem beeindruckenden Felsplateau. Dort entstanden weitere Fotos mit der wundervollen Huskymischlings-Dame Tala und ihrem Frauchen – unter anderem in einer vom Sonnenlicht durchfluteten Felsspalte, die fast ein wenig an den Kings Canyon erinnerte. Ein Ort, wie gemacht für Abenteuer Fotos mit Hund.
Auf dem Rückweg, über Wald und Wiesen, wurde die Stimmung noch einmal ganz anders. Im satten Grün entstanden klassischere Hundefotos – und natürlich Bilder von Tala, wie sie voller Energie über die Wiese jagte. Genau diese Mischung aus Weite, Bewegung und echten Momenten macht ein Abenteuer Fotoshooting mit Hund für mich so besonders.
Während unserer Wanderung hatten wir außerdem reichlich Zeit zu fachsimpeln, was meinem Auto wohl fehlen könnte. Am Ende landeten wir bei der einfachsten aller Antworten: Benzin.
Vielleicht fehlt ihm einfach Benzin!
Meine Tankanzeige ist nämlich seit Jahren kaputt – und beim letzten Tanken hatte ich, wie mir nun einfiel, vergessen, den Kilometerzähler zurückzusetzen. Es könnte also sein, dass meine Rechnung, noch über 100 Kilometer Sprit zu haben … nun ja … nicht mehr ganz so akkurat war.
Wir fuhren also zu einer Tankstelle, ich besorgte mir einen Kanister und Benzin, wir zurück zum Auto – Spannung! – und siehe da: Er sprang an. Ich konnte bis zur nächsten Tankstelle fahren und kam am Ende wieder gut nach Hause.
Und Stefanie? Die bekam später als kleines Dankeschön noch einen Fotoaufsteller mit drei ihrer Lieblingsbilder.
Denn wenn ein Fotoshooting so beginnt, so endet und dazwischen so viele besondere Momente entstehen, dann ist es definitiv ein Abenteuer, das in Erinnerung bleibt und bei ihrem Einsatz, hatte sie auch wahrlich ein kleines Geschenk verdient!
Und jetzt lasse ich die Bilder sprechen!